Kurz vorweg: es geht aufwärts
Ein Monat in Zahlen: 621 Besuche in den letzten 30 Tagen, im Monat davor waren es 530. Ein Plus von siebzehn Prozent — hübsch, aber nicht die eigentliche Nachricht.
Die ist: 23 Leute haben sich in diesen 30 Tagen angemeldet. Im Monat davor waren es elf. Der Zulauf ist um ein Sechstel gewachsen, die Anmeldungen haben sich mehr als verdoppelt. Wer hier ankommt, bleibt also eher als noch im Juli.
Zwei Zahlen noch, weil sie uns selbst überrascht haben:
- Jeder zweite schaut auf dem Telefon vorbei. Wir bauen entsprechend zuerst fürs kleine Display.
- 22 Besuche kamen aus ChatGPT. Nicht über Google, nicht über Facebook — aus einem Chatfenster, in dem jemand nach einer Plattform für Musikersuche gefragt hat. Das war vor drei Monaten noch kein Thema.
Und ein Wert, auf den wir ein bisschen stolz sind: Die Absprungrate liegt bei rund 20 Prozent. Vier von fünf Leuten klicken also weiter, statt sofort wieder zu gehen.
Neu: kleine Hinweise an den richtigen Stellen
Musikersuche ist vollständig kostenlos — kein Premium, keine Freischaltung, keine Testphase, die irgendwann ausläuft. Das steht auf der Startseite. Nur liest das niemand, während er gerade ein Profil anschaut.
Seit dieser Woche steht es deshalb dort, wo es zählt: neben dem Nachricht-Knopf auf Musiker- und Bandprofilen, unter den Suchergebnissen und über der Areas-Liste. Ein schmaler Hinweis, ein Klick zum Wegblenden, und er kommt nicht wieder.
Wer nicht angemeldet ist, sieht an derselben Stelle den Weg zum Konto — kostenlos, eine Minute.
Und jetzt der unangenehme Teil
Am 24. August hat jemand ein Gesuch eingestellt. Viermal hintereinander, innerhalb von fünfeinhalb Sekunden.
Nicht aus Ungeduld. Sondern weil wir ihn angelogen haben.
Das Gesuch war jedes Mal sauber gespeichert. Aber statt ihn danach auf seine neue Anzeige zu führen, zeigte die Seite eine Fehlermeldung — die Weiterleitung zeigte auf eine Adresse, die es seit einem Umbau nicht mehr gab, und dieser Fehler wurde fälschlich als "Anlegen fehlgeschlagen" ausgegeben. Also hat er es noch einmal versucht. Und noch einmal.
Ergebnis: vier identische Anzeigen und vier Benachrichtigungen an alle, die zum Gesuch passten.
Das ist behoben. Im Einzelnen:
- Die kaputte Weiterleitung zeigt wieder auf die richtige Seite — dasselbe galt für das Bearbeiten eines Gesuchs und das Löschen einer Stellenanzeige, wo ebenfalls "hat nicht geklappt" erschien, obwohl es geklappt hatte.
- Ein Fehler beim Weiterleiten wird nicht mehr als Fehler beim Speichern ausgegeben. Wenn die Sache steht, sagen wir das auch.
- Doppeltes Abschicken ist jetzt in 22 Formularen unterbunden, nicht nur in diesem einen. Enter zweimal gedrückt heißt ab sofort: einmal gespeichert.
- Die drei überzähligen Anzeigen haben wir gelöscht, die überflüssigen Benachrichtigungen ebenfalls.
Falls ihr in den letzten Wochen etwas abgeschickt und eine Fehlermeldung bekommen habt, obwohl es funktioniert hat: Das lag nicht an euch. Entschuldigung.
Was uns noch fehlt: ihr, miteinander
Jetzt die Zahl, die uns wirklich beschäftigt.
Auf der Plattform stehen inzwischen 47 Musikerprofile und 13 Bands. Es wird gesucht, geblättert, es werden Profile angeschaut — die Musikersuche ist die meistbesuchte Seite überhaupt, häufiger als die Startseite.
Und in fünf Tagen mit genauer Messung ging keine einzige Nachricht raus.
Die Leute legen ein Profil an und warten darauf, gefunden zu werden. Alle gleichzeitig. Man kann sich vorstellen, wie gut das funktioniert.
Deshalb die Bitte, und es ist wirklich nur diese eine:
Schreib heute einer Person, deren Profil dir gefällt. Zwei Sätze reichen. "Hi, ich spiele Bass in Köln, dein Profil klingt nach derselben Ecke Musik — Lust, mal zu telefonieren?" ist schon mehr, als die meisten je bekommen. Es kostet nichts, es ist nicht peinlich, und es ist der einzige Weg, wie aus einer Liste von Profilen eine Band wird.
Wenn dir Direktnachrichten zu direkt sind: In den Areas geht es lockerer zu. Beitreten, in den Feed schreiben, schauen wer antwortet.
Wie es weitergeht
Wir bauen weiter an den Stellen, an denen es hakt — und wir messen jetzt endlich, wo das ist. Bis vor Kurzem wussten wir nur, welche Seiten aufgerufen werden. Inzwischen sehen wir auch, was dort passiert, und genau daraus ist dieser Beitrag entstanden.
Wenn euch etwas fehlt, stört oder schlicht kaputt ist: Der Feedback-Knopf unten rechts geht direkt bei uns ein. Wir lesen jede Zeile.
Danke, dass ihr da seid.