Der Filter, der nie getroffen hat
Wer auf Gesuche nach seiner Stadt gefiltert hat, bekam meistens: nichts. Nicht weil nichts da war — sondern weil der Filter aneinander vorbeigesucht hat.
Das Eingabefeld schlug Orte vor und trug danach den vollen Anzeigenamen ein, also "50667 Köln, Nordrhein-Westfalen". Verglichen wurde das gegen ein Feld, in dem nur "Köln" steht. Diese beiden Zeichenketten sind nie gleich. Ohne Filter sah man dafür alles: Ein Nutzer aus Hamburg bekam Gesuche aus ganz Deutschland zu lesen.
Ab jetzt: ein Umkreis, den du einstellst
Über der Liste sitzt ein Regler von 5 bis 200 Kilometern, Vorgabe 30. Der Mittelpunkt ist die Stadt, die du auswählst — und wenn du keine auswählst, die Stadt aus deinem Profil. Einmal eingestellt, gilt er für beide Richtungen: Bands, die Musiker suchen, und Musiker, die eine Band suchen.
Gerechnet wird in der Datenbank, nicht in der Anzeige. Die Liste blättert also richtig: Seite 2 zeigt die nächsten Treffer im Umkreis, nicht die Reste einer vorsortierten Deutschlandliste.
Zwei Dinge, die dabei auffallen können
- Einträge ohne Ort tauchen im Umkreis nicht auf. "Im Umkreis von 30 km" kann ein Gesuch ohne Ortsangabe nicht erfüllen. Wenn du selbst eines aufgegeben hast: Trag deine Stadt nach, sonst findet dich der Regler nicht.
- Der Umkreis ersetzt den Ortstext. Sonst wären genau die Nachbarorte wieder herausgefallen, für die es den Regler gibt — Solingen liegt eben nicht in Köln.
Dein eigenes Gesuch, statt der Frage danach
Am Seitenende stand bisher ein Kasten, der jeden fragte, ob er ein Gesuch aufgeben möchte — auch die, deren Anzeige zwei Karten weiter oben stand. Läuft ein eigenes Gesuch, zeigt der Kasten jetzt dieses an, mit Link zum Verwalten.