Zwei Seiten, die dasselbe wollten
Wer auf musikersuche.org jemanden gesucht hat, musste sich bisher für eine Schublade entscheiden. Eine Band, die einen Bassisten braucht, schrieb eine Stellenanzeige. Ein Bassist, der eine Band sucht, legte einen Suchauftrag an. Zwei Formulare, zwei Menüpunkte, zwei Listen — für ein und dieselbe Sache: jemand sucht jemanden.
Das Ergebnis war absehbar. Wer auf der einen Seite stöberte, sah die Hälfte der Leute nicht, die zu ihm gepasst hätten. Und beide Listen wirkten leerer, als die Plattform ist.
Ab jetzt: Gesuche
Beides steht jetzt an einem Ort, gemischt und nach Datum sortiert. Die Richtung ist kein eigener Seitenbaum mehr, sondern ein Filter mit drei Schaltern:
- Alle Gesuche — was gerade läuft, egal von welcher Seite
- Band sucht Musiker — die bisherigen Stellenanzeigen
- Musiker sucht Band — die bisherigen Suchaufträge
Dazu ein Stadtfilter, und jeder Eintrag trägt ein Etikett, das sofort sagt, wer hier wen sucht.
Was mit deinen alten Links passiert
Nichts geht verloren. /jobs und /search-requests leiten auf die passend vorgefilterte Liste weiter, alte Links auf einzelne Anzeigen funktionieren unverändert. Was du gespeichert oder verschickt hast, führt weiterhin zum Ziel.
Deine Gesuche haben jetzt eine sprechende Adresse
Bisher lag ein Suchauftrag unter einer langen Zeichenkette wie /search-requests/7a798108-e97a-…. Jetzt heißt dieselbe Seite zum Beispiel /gesuche/suche-saenger-fuer-jazzprojekt — lesbar, teilbar und für Suchmaschinen als eigenständige Seite erkennbar. Das ist nicht nur hübscher: Google behandelt eine kryptische ID-Adresse gern wie eine Sackgasse.
Aufgeben bleibt getrennt — mit Absicht
Was zusammengehört, ist die Ansicht. Das Ausfüllen nicht: Eine Band beschreibt eine Position in ihrer Besetzung, ein Musiker beschreibt sich selbst und was er sucht. Zwei verschiedene Fragen, zwei passende Formulare.
Deshalb fragt der Einstieg unten auf der Liste zuerst, wer du bist — meine Band sucht Musiker oder ich suche eine Band — und führt dich dann ins richtige Formular.